Was will die Feldenkraisarbeit?

Sie ist ein einfacher, sanfter, natürlicher Weg in eine größere Beweglichkeit  und  Bewegungsqualität.

Was ermöglicht die Methode dem Klient?

  1. Der Klient lernt, sich wieder besser wahrzunehmen
  2. Er wird sich seines Tuns (vor allem im Bewegungsbereich) bewusster
  3. Er erforscht und erkennt  neue Bewegungsmöglichkeiten und entwickelt daraus eine neue Bewegungsqualität

Nebenwirkungen:

  • Man wird wieder sein eigener  „Menschenflüsterer“ – spürt immer besser, was einem selber gut tut
  • Es ist eine gute Möglichkeit,  Burn- out vorzubeugen
  • Es ist eine parasympathikusnahe Arbeit und daher kann man danach meist sehr gut schlafen
  • Man lernt, sich immer besser wahrzunehmen und daher  realisiert man nicht erst den Schmerz, sondern schon viel früher, was einem gut tut und was nicht
  • Es steigert die Eigenkompetenz
  • Es stärkt das Selbstvertrauen
  • Es macht Bewegung effizient und daher leichter
  • Es verbessert bewegungsbedingte Schmerzen oder lässt sie ganz verschwinden

Jede feldenkraisische Auseinandersetzung mit der Bewegung ist eine Bereicherung und bedingt eine fortwährende Entwicklung

Die Grundlage für „Erfolg“ mit dieser Arbeit  ist die Bereitschaft, sich mit sich selber und seinem Körper auseinanderzusetzen (Lernbereitschaft)

Klientel:

Diese Methode ist für jeden eine Bereicherung.

Ob alt, ob jung, ob gesund oder körperlich eingeschränkt. Außerdem eignet sie sich besonders gut zur Rehabilitation nach Unfällen oder Operationen.

Anwendung:
  • Gruppenstunden:

Der Feldenkraispädagoge leitet  Bewegungsabläufe an, die dem Klienten verschiedene Möglichkeiten einer bestimmten  Bewegung aufzeigen. Der Schüler wird dadurch – ohne Leistungsdruck und mit dem Faktor Zeit – in einen ganz persönlichen Zustand des „Forschens“ mit sich selber und seiner Bewegung geführt.

Ähnlich der Entwicklungsschritte bei einem Baby nimmt das Nervensystem dadurch automatisch die leichtere, weitere, qualitativ hochwertigere Bewegung wieder in sein  Bewegungsrepertoire  auf.

  • Einzelstunden  (FI = funktionale Integration)

Der Klient kommt mit einem Anliegen zu dem Lehrer (Bewegungseinschränkung in der Schulter;  abgenutzte Gelenke, die schmerzen;  will im Sport die Bewegung optimieren;….oder er will sich einfach etwas Gutes tun…..)

Der Lehrer bewegt den Schüler, erforscht seine Bewegungsgewohnheiten und zeigt ihm über diese sanfte, wohlwollende Arbeit neue Möglichkeiten. Der Schüler fühlt sich danach in seiner Bewegung freier, leichter…….

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